Frankfurt

NIED

Aktuelle-Artikel

Ehrenbeamte

Andrea Stenzel (parteilos)

Kinderbeauftragte

nied@kinderbeauftragte@frankfurt-nied.de

Kinder haben Rechte - das legt die UN-Kinderrechtskonvention fest. Doch was bringen Rechte auf dem Papier, wenn die Kinder sie nicht kennen oder sie nicht alleine durchsetzen können?

Die Aufgaben und Rechte der Kinderbeauftragten sind in einer Geschäftsanweisung festgeschrieben. Allen voran sollen sie die Kinderrechte bekannt machen und umsetzen. Wie sie das konkret tun, bleibt den Kinderbeauftragten überlassen. Während die einen Kindergärten, Horte und Schulen besuchen, suchen andere den Kontakt bei Spielplatz-Begehungen oder bauen auf Stadtteilfesten einen Infostand auf. Anderswo organisieren die Kinderbeauftragten Kindersprechstunden oder Kinderanhörungen oder bauen ein Kinderparlament auf.

Auch in die andere Richtung, nämlich in Politik und Verwaltung, klären die Kinderbeauftragten über die Kinderrechte auf: So machen sie beispielsweise in Stadtteilarbeitskreisen mit, pflegen Beziehungen zu Grünflächen- und Stadtschulamt und vernetzen Organisationen, Menschen und Parteien. Ein gutes Netzwerk ist für die Arbeit sehr nützlich – es zu knüpfen, ist oft schon eine Leistung, auf die Kinderbeauftragte stolz sein können. (Homepage)

Marianne Grohmann

Sozialbezirksvorsteherin

marianne.grohmann@gmx.de

Sozialbezirksvorsteherinnen/Sozialbezirksvorsteher sind durch die Stadt Frankfurt zu Ehrenbeamtinnen/ Ehrenbeamten ernannt. Sie üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus und haben Rechte und Pflichten, die in einer Geschäftsanweisung geregelt sind. Sie wohnen in ihrem Sozialbezirk und kennen deshalb die Situation vor Ort aus eigener Anschauung. So ist es leichter zu sehen – oder von anderen zu hören –, ob Personen in Not geraten sind, auf sie zuzugehen und ihnen Hilfe und Unterstützung des Jugend- und Sozialamtes oder durch das Jobcenter Frankfurt am Main anzubieten.
An Sozialbezirksvorsteherinnen/Sozialbezirksvorsteher können sich auch Bürgerinnen und Bürger wenden, die den Weg zu Behörden aus Scham oder damit verbundener Beschwerlichkeit scheuen. In vielen Fällen können die Sozialbezirksvorsteherinnen/Sozialbezirksvorsteher durch ihre gute Kenntnis der Hilfsmöglichkeiten erfolgreich beraten. Sie unterstützen bei der Beantragung von Hilfen, die oft aus Unkenntnis bisher nicht in Anspruch genommen wurden. Hilfestellung leisten sie bei der Organisation und Koordinierung ambulanter Hilfen, damit ältere, kranke oder behinderte Menschen so lange wie möglich in der eigenen Wohnung bleiben können. Unterstützende Beratung erfolgt zudem in Fragen der Kostenregelung.
Auch Familien, Kinder und Jugendliche erhalten bei Bedarf Hilfe durch die Sozialbezirksvorsteherinnen und Sozialbezirksvorsteher. Deren Kenntnisse über den Lebensraum der Familien in ihrem Sozialbezirk sind dabei eine gute Grundlage. Sie erleichtern es, Brücken zu schlagen zu den Hilfsangeboten der zuständigen Ämter sowie den Einrichtungen der Träger der freien Jugendhilfe und der Verbände der freien Wohlfahrtspflege.

Alfons Rusko

Stadtbezirksvorsteher - Nied Nord

alfons.rusko@gmx.de

 

Stadtbezirksvorsteherinnen/Stadtbezirksvorsteher sind Ehrenbeamte des Magistrats. Sie unterstützen und vertreten die kommunalpolitische Zielsetzung des Magistrats und sind Mittler zwischen den Bürgerinnen und Bürgern und der Verwaltung.

Im wesentlichen haben die Stadtbezirksvorsteher/innen folgende Aufgaben wahrzunehmen:

  • Beratung vorsprechender Bürger/innenWeiterleitung von Anträgen, Anregungen und Beschwerden
  • Mithilfe bei der Vorbereitung und Durchführung von Wahlen
  • Mithilfe bei der Vorbereitung von Informationsveranstaltungen des Magistrats
  • Ehrung von Ehe- und Altersjubilaren
  • Beglaubigung von Unterschriften in Ruhegehalts- und Rentenangelegenheiten (Lebensbescheinigung)
  • Melden von Mängeln im Stadtbezirk

Klemens Mielke

Stadtbezirksvorsteher - Nied Süd

klemens.mielke@t-online.de

Der Stadtbezirksvorsteher hat die Aufgabe, zur Festigung des Vertrauens zwischen der Bürgerschaft und der Stadtverwaltung und zur Förderung der Bürgerbeziehungen beizutragen. Er unterstützt und vertritt die kommunalpolitische Zielsetzung des Magistrats.
Hierzu dienen insbesondere folgende Tätigkeiten:
Beratung vorsprechender Bürger, Weiterleiten von Anträgen, Anfragen, Anregungen und Beschwerden, Melden von Mängeln, Gefahrenquellen, Umweltverschmutzungen u. ä. in grundsätzlichen oder überbezirklich bedeutsamen Angelegenheiten über die Geschäftsstelle an den Magistrat oder in anderen Fällen direkt an die zuständigen Ämter und Betriebe.
(2) Die Stadtbezirksvorsteher haben ferner die Aufgabe, die Ämter und Betriebe und sonstige öffentlich-rechtliche Körperschaften bei der Erfüllung ihrer Aufgaben zu unterstützen, soweit nicht auf Grund von gesetzlichen und anderen Vorschriften die Zuständigkeit anderer Stellen gegeben ist.
Hierzu gehören insbesondere:
Feststellen und Melden von Verstößen gegen einschlägige Vorschriften in Bezug auf
a) Zweckentfremdung von Wohnraum und von Vorgärten,
b) leerstehende Häuser und
c) nicht genehmigte Schrott- und Müllplätze
Mitarbeit bei der Erledigung von Amtshilfeersuchen,
Prüfen der Anträge auf Stundung, Niederschlagung und Erlass von Forderungen,
Mithilfe bei der Erstellung der Vorschlagsliste für die Wahl der Schöffen und Geschworenen,
Mithilfe bei der Vorbereitung und Durchführung von Wahlen und statistischen Erhebungen,
Mitwirkung bei der Vorbereitung von Bürgerversammlungen,
Prüfen der Anträge auf Erteilung der einstweiligen Kostenbefreiung im Zivilprozess,
Ausstellen von Bescheinigungen, die der allgemeinen Gebührenordnung nicht unterliegen *),

Beglaubigung von Unterschriften in Ruhegehalts- und Rentenangelegenheiten (Lebensbescheinigungen),
Durchführung der Ehrung von Ehe- und Altersjubilaren und anderen Ehrungen aus besonderem Anlass im Auftrag des Oberbürgermeisters.